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Nacken

Schmerzindex
Fast jeder kennt das: eine unbedachte Bewegung mit dem Kopf oder etwas zu lange im kalten Luftzug gesessen und plötzlich ist es passiert – der Kopf lässt sich kaum noch drehen, der Nacken tut weh. Nackenschmerzen sind lästig und den meisten wohlbekannt.
Nackenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben und mehr oder weniger harmlos sein. Wenn Sie unter Nackenschmerzen leiden, sollten Sie diese daher von einem Arzt untersuchen lassen.


Der Nacken
Der Nacken ist der hintere Teil des Halses. Er besteht hauptsächlich aus der Halswirbelsäule (HWS) und der Nackenmuskulatur. Die Halswirbelsäule gehört als Teil der Wirbelsäule zu den „tragenden“ Bestandteilen des Körpers und schützt das Rückenmark mit seinen Nerven. Sie besteht aus sieben Halswirbeln, die durch Wirbelgelenke miteinander verbunden sind. Zwischen den Wirbelkörpern sitzen die Bandscheiben. Sie fungieren gleichzeitig als Stossdämpfer und Verbindungsstücke und sorgen u. a. dafür, dass die Wirbelsäule beweglich und biegsam ist.
Die Nackenmuskulatur stützt und bewegt die Halswirbelsäule. Sie ist dadurch vielen Belastungen ausgesetzt und somit anfällig für Verspannungen und Verkrampfungen. Schliesslich befinden sich auch im Bereich der Halswirbelsäule Sehnen und Bänder, die die HWS stabilisieren, ihr Halt geben und vor falschen Bewegungen schützen.


Arten von Nackenschmerzen/Halswirbelsäulenschmerzen
Es gibt prinzipiell zwei Arten von Schmerzen. Akute Schmerzen sind neu aufgetreten und weisen meist darauf hin, dass der Körper mit einer Krankheit oder Verletzung zu kämpfen hat. Sie haben so eine wichtige Warnfunktion für Ihren Körper, da man bei Schmerzen z. B. ein verletztes Bein entlastet und damit weitere Schäden vermeidet. Akute Schmerzen verschwinden deshalb meist, wenn die Schmerzursache, z. B. eine Verletzung, beseitigt ist.
Chronische Schmerzen dauern bereits länger an oder treten immer wieder auf. Das Problem hierbei ist, dass sich häufig keine Ursache mehr feststellen lässt. In diesem Fall werden die Schmerzen zu einer eigenständigen Erkrankung, der Schmerzkrankheit.


Ursachen für Nackenschmerzen
Nackenschmerzen werden häufig durch Probleme mit der Halswirbelsäule oder der Muskulatur verursacht. Muskelverspannungen sind dabei oft beteiligt. Gerade bei Menschen, die in ihrem Bürojob viel am PC sitzen oder die viel mit dem Auto fahren, kann die Nackenmuskulatur aufgrund der einseitigen Haltung schnell verkrampfen und schmerzen.

Auch bei Abnutzungserscheinungen wie der Arthrose kommt es oft zu Nackenschmerzen. Durch die Abnutzung von Wirbeln und Gelenken kann es zu Fehlbelastungen der Bänder und damit zu Sehnenreizungen und Muskelschmerzen kommen. Auch Entzündungsreaktionen der Sehnen führen zu Schmerzen.

Entzündliche rheumatische Erkrankungen sind ebenfalls für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verantwortlich. Dabei handelt es sich um Entzündungen, die beispielsweise Gelenke und Muskeln betreffen können.

Auch ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule kann Nackenschmerzen auslösen. Dabei tritt der gelartige Kern der Bandscheibe aus seiner Umhüllung aus. Wenn er dabei auf einen Nerv drückt, kann das zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Lähmungen führen, je nach Schwere des Vorfalls.

Allerdings können Nackenschmerzen in einigen Fällen auch auf Erkrankungen wie die Hirnhautentzündung hinweisen. Sollten Sie längere Zeit unter Nackenschmerzen leiden oder weitere Symptome wie Fieber und Benommenheit hinzukommen, ist es daher wichtig, dass Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen der Schmerzen abzuklären.


Behandlung von Nackenschmerzen
Die Behandlung Ihrer Nackenschmerzen hängt natürlich stark von deren Ursache ab. Neben einer medikamentösen Therapie können auch nicht-medikamentöse Verfahren eingesetzt werden, um eine Schmerzlinderung zu erzielen.

Akupunktur, Ultraschalltherapie und Lasertherapie werden von immer mehr Arztpraxen in der Schmerztherapie eingesetzt. Ihr Arzt kann Sie hier sicherlich beraten.

Die Verwendung von TENS-Geräten hat sich bei Schmerzen seit Jahrzehnten bewährt. Diese handlichen Geräte können durch sanfte elektrische Impulse die Weiterleitung von Schmerzreizen unterdrücken und zur Ausschüttung körpereigener Stoffe beitragen, die schmerzlindernd wirken. TENS kann z. B. bei Arthrose, rheumatischen Erkrankungen, Muskelschmerzen und Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall zur Linderung der Schmerzen eingesetzt werden.

Mit Geräten zur elektrischen Muskelstimulation (EMS) kann die Nackenmuskulatur trainiert werden. Das kann einerseits dazu beitragen, die Muskeln zu kräftigen und so einen Ausgleich zu einseitiger Belastung zu schaffen. Andererseits können so ggf. auch Verspannungen gelöst und damit Schonhaltungen entgegengewirkt werden, die sonst die Problematik verschlimmern könnten.

Bei nicht-entzündlichen Schmerzen kann auch die Wärmetherapie dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern.

Bei Schmerzen durch Verspannungen können auch Verfahren wie Biofeedback hilfreich sein. Beim Biofeedback bekommt der Anwender von einem Gerät Rückmeldung über Körperfunktionen, die sonst nicht bewusst wahrnehmbar sind. Dazu gehört z. B. die Muskelspannung, so dass mit Biofeedback eine bewusste Entspannung der Muskulatur eingeübt werden kann.



Hinweis:
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zum Thema Nackenschmerzen. Sie erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Korrektheit. Die bereitgestellten Informationen sind nicht zur Selbstdiagnose/-behandlung geeignet und ersetzen keinen Arztbesuch. Sollten Sie unter den hier geschilderten Beschwerden leiden, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
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