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Rücken

Schmerzindex
80% der schweizerischen Bevölkerung leidet mindestens einmal pro Jahr bis mehrmals wöchentlich an Rückenschmerzen. Diese sind zu 85% muskulär bedingt und können viele Ursachen haben. Dabei plagen Rücken- oder Kreuzschmerzen nicht nur ältere Menschen, sondern mittlerweile auch immer häufiger junge Menschen und Kinder. Doch was für Rückenschmerzen gibt es? Und was kann man gegen Rückenschmerzen tun?


Der gesunde Rücken
Unser Rücken ist perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln, dem Kreuz- und dem Steissbein. Sie schützt das Rückenmark und ermöglicht uns beispielsweise dank ihrer Doppel-S-Form den aufrechten Gang. Die einzelnen Wirbelkörper sind durch Wirbelgelenke verbunden. Gleichzeitig werden sie von kleinen „Gelkissen“ – den Bandscheiben – voneinander getrennt. Diese wirken wie Stossdämpfer, machen die Wirbelsäule beweglicher und schützen zudem die Wirbel vor Abnutzung. Umgeben ist die Wirbelsäule von Muskeln und Bändern, die sie stabilisieren und vor Schäden schützen.


Arten von Rückenschmerzen
Es gibt prinzipiell zwei Arten von Schmerzen. Akute Schmerzen sind neu aufgetreten und weisen meist darauf hin, dass der Körper mit einer Krankheit oder Verletzung zu kämpfen hat. Sie haben so eine wichtige Warnfunktion für Ihren Körper. Akute Schmerzen verschwinden häufig dann, wenn die Schmerzursache, z. B. eine Verletzung, beseitigt ist.
Chronische Schmerzen dauern bereits länger an oder treten immer wieder auf. Das Problem hierbei ist, dass sich meistens keine Ursache mehr feststellen lässt. In diesem Fall werden die Schmerzen zu einer eigenständigen Erkrankung, der Schmerzkrankheit.


Ursachen für Rückenschmerzen
Eine falsche Belastung des Rückens gehört sicher zu den Hauptursachen von Rückenschmerzen. Viele Menschen sitzen zu viel, ob im Büro, im Auto oder zu Hause. Dabei werden die Rückenmuskeln einseitig belastet, es kommt zu Verspannungen und die Muskulatur verhärtet. Das führt zu Rückenschmerzen. Auch falsches Heben, Tragen oder eine falsche Haltung können so Rückenschmerzen auslösen.

Ein weiterer Grund für Rückenbeschwerden können Abnutzungserscheinungen sein. So kann die Abnutzung der Wirbelgelenke zu einer sogenannten Spondylarthrose (Arthrose = Gelenkverschleiss) führen. Auch eine Verengung des Wirbelkanals, die Spinalkanalstenose oder spinale Stenose, ist durch Verschleiss möglich. Die Nerven des Rückenmarks werden in beiden Fällen gereizt, dadurch können Schmerzen und Entzündungen entstehen.

Bei Osteoporose (Knochenschwund) nimmt die Dichte des Knochens ab, wodurch es leichter zu Knochenbrüchen kommt. Das kann auch die Wirbelkörper betreffen und so zu Rückenschmerzen beitragen.

Auch ein Bandscheibenvorfall (auch Bandscheibenprolaps) kann durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden, darunter z. B. Abnutzung und Fehlbelastung. Der gelartige Kern, der sich in der Bandscheibe befindet, tritt dabei aus der defekten Bandscheibe aus und drückt auf die Rückenmarksnerven. Das führt meist zu starken Schmerzen und kann weitere Symptome wie Bewegungseinschränkungen auslösen.

Neben körperlichen können auch seelische oder psychische Ursachen wie z. B. Depressionen, Überlastung oder Stress für die Entstehung von Rückenschmerzen verantwortlich sein.

Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, sollten Sie die Ursache dafür auf jeden Fall bei einem Arzt abklären lassen. Neben den bereits genannten Ursachen können auch Krankheiten der inneren Organe oder Krebs Rückenschmerzen auslösen. Ausserdem kann Ihr Arzt Sie bei der Wahl der passenden Therapie beraten.


Behandlung von Rückenschmerzen
Die Behandlung Ihrer Rückenschmerzen hängt natürlich immer von deren Ursache ab. Neben Medikamenten gibt es viele Möglichkeiten, Rückenschmerzen sanft und nebenwirkungsarm zu behandeln.

Immer mehr Ärzte bieten beispielsweise Akupunktur an und setzen diese auch zur Behandlung von Rückenschmerzen ein. Auch Therapieformen wie die Ultraschall-Therapie oder die Low-Level-Lasertherapiewerden mittlerweile von vielen Arztpraxen zur Behandlung von Schmerzen genutzt.

Bei akuten und chronischen Rückenschmerzen werden schon seit langem TENS-Geräte zur Schmerzlinderung eingesetzt. Diese handlichen Geräte sorgen dafür, dass die Weiterleitung des Schmerzreizes blockiert und körpereigene Botenstoffe ausgeschüttet werden, die eine schmerzlindernde Wirkung haben.

Bei einer schwachen oder verspannten Rückenmuskulatur kann elektrische Muskelstimulation dazu beitragen, die Muskulatur aufzubauen und verhärtete Muskeln zu entspannen. Auch Wärmetherapie kann zum Lösen von Verspannungen eingesetzt werden. Geräte wie das StimaWELL 120MTRS verknüpfen Wärme- und Elektrotherapie und können sogar für entspannende Massagen angewendet werden. Zusätzlich sind autochthone Muskeln ansprechbar, die nicht willentlich gesteuert werden können und somit weder im Fitness-Studio noch mit anderen alltäglichen Übungen oder Geräten trainiert werden können.

Bei Verspannungen können auch Verfahren wie Biofeedback hilfreich sein. Beim Biofeedback bekommt der Anwender von einem Gerät Rückmeldung über Körperfunktionen, die sonst nicht bewusst wahrnehmbar sind. Dazu gehört z. B. die Muskelspannung, so dass mit Biofeedback eine bewusste Entspannung der Muskulatur eingeübt werden kann.

Bandagen können vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule (unterer Rücken) kurzfristig die Wirbel entlasten und so die Schmerzen lindern.

Die Vibrationstherapie kann einen positiven Effekt auf Knochendichte und Muskulatur haben und so ebenfalls bei Rückenbeschwerden eingesetzt werden.

Schliesslich sind auch Entspannung und Wohlbefinden wichtig, wenn es um die Behandlung von Rückenschmerzen geht. Wellness und Relaxen können Ihnen dabei helfen, den Stress loszulassen und sich wohlzufühlen.



Hinweis:
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zum Thema Rückenschmerzen. Sie erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Korrektheit. Die bereitgestellten Informationen sind nicht zur Selbstdiagnose/-behandlung geeignet und ersetzen keinen Arztbesuch. Sollten Sie unter den hier geschilderten Beschwerden leiden, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
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